Das Stift Klosterneuburg präsentiert Christliche Kunst aus Bulgarien Печат
Автор: artnovini.com   
Събота, 30 Април 2016г. 10:53ч.

Stift Klosterneuburg - das Haus Gottes an der Donau. Foto: © Stift Klosterneuburg / Fotograf: Michael ZechanyDie Ausstellung „Glanz des Ostens zeigt an Hand von über 130 Exponaten aus dem Besitz des Archäologischen Nationalmuseums Sofia die Entwicklung des Christentums und der christlichen Kunst in Bulgarien.

Zur Eröffnung kamen der Staatspräsident und Kulturminister der Republik Bulgarien, sowie der Landeshauptmann von Niederösterreich.

KLOSTERNEUBURG. Die Ausstellung „Glanz des Ostens. Christliche Kunst aus Bulgarien” (von 1. Mai bis 31. Juli 2016, , Stiftsmuseum) im Stift Klosterneuburg zeigt an Hand von über 130 Exponaten aus dem Besitz des Archäologischen Nationalmuseums Sofia die Entwicklung des Christentums und der christlichen Kunst in Bulgarien. Zur Eröffnung kamen der Staatspräsident und Kulturminister der Republik Bulgarien, sowie der Landeshauptmann von Niederösterreich.

„Es ist erst das zweite Mal, dass die als nationaler Schatz Bulgariens angesehenen Kulturgüter das Land verlassen”, betonte der Landeshauptmann von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll, in seiner Eröffnungsansprache. Bulgariens Präsident Rosen Plevneliev sprach von der universellen Sprache „Kunst”, die Menschen unterschiedlichster Nationalität und Herkunft miteinander kommunizieren lässt und so zur europäischen Völkerverständigung beiträgt.

(L-R) S.E. Vezhdi Rashidov, Kulturminister der Republik Bulgarien, Metropolit Antonym, Metropolit der Bulgarisch-Orthodoxen Diözese von West- u. Mitteleuropa, Abtprimas Bernhard Backovsky, Propst Stift Klosterneuburg, Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann von Niederösterreich, S.E. Rosen Plevneliev, Präsident der Republik Bulgarien, Mag. Georg Kapsch, CEO Kapsch Group, Dr. Judith Havasi, Vorstandsdirektorin Vienna Insurance Group. Fotograf: RGE-PhotoNach einer ersten auswärtigen Ausstellung im Pariser Louvre - L’Epopée des rois thraces. Découvertes archéologiques еn Bulgarie - vor eins Jahre (von 16. April bis 20. Juli 2015) sind nun über 130 Exponate alter christlicher Zivilisation, an der Schnittstelle von Okzident und Orient, im Stift Klosterneuburg zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Nationalen Archäologischen Institut Bulgariens und seinem angeschlossenen Museum in Sofia kann das Stiftsmuseum eine repräsentative Auswahl der schönsten Exponate dieses bedeutenden Hauses zeigen.

Die frühesten Artefakte, die zu sehen sind, stammen aus dem 4. Jahrhundert (Reliquienkästchen, Silber, Zweite Hälfte des 4. Jahrhunderts), die „jüngsten” Objekte aus dem 19. Jahrhundert (Hl. Johannes vom Rila-Gebirge mit Szenen aus seinem Leben; Tempera auf Holz, Mitte 19. Jahrhunderts, Rila-Kloster). Aus der allerersten Zeit der Ausbreitung des Christentums im Lande stammen Reliquiare und kleine Objekte der Kirchenausstattung, die aus dem 4. bis zum 6. Jahrhundert datieren.

Anschließend an die Eröffnung der Ausstellung wurde der „Stern zum Leopoldskreuz in Gold” an S.E. Mag. Rosen Plevneliev und das „Leopoldskreuz in Gold” an S.E. Vezhdi Rashidov, für ihr kulturelles völkerverbindendes Engagementdurch Abtprimas Bernhard Backovsky verliehen.

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Christus Pantokrator auf dem Thron. Ikone aus der Kirche „Hl. Johannes der Täufer” in Nessebar, Anfang des 17. Jahrhunderts. Foto: © Stift Klosterneuburg / © Nationalen Archäologischen Institut Bulgariens mit Museum - BAS in SofiaBulgarische Kunst
im Stift Klosterneuburg
und Glaube verbinden uns

Die Schätze des Nationalen Archäologischen Museums in Sofia zeigen die frühe kulturelle Blüte einer alten christlichen Zivilisation an der Schnittstelle von Okzident und Orient.

von Dr. Nicolaus Buhlmann Can. Reg.,
Kustos, Stift Klosterneuburg

UNSER Stift liegt an der Donau. Der Fluss verbindet uns nicht nur mit seinem Ursprungsund Quellengebiet im Schwarzwald, er weist in seinem weiteren Verlauf vor allem nach Osten, zu den slawischen Kulturen. Bis zur politischen Wende in den 1990er Jahren wurden Kunst und Kultur der östlichen Donau-Anrainerstaaten, die im Westen vor allem als günstige Urlaubsziele bekannt waren, vielfach nicht wahrgenommen.

Das Stift Klosterneuburg hat gleich nach der Wende begonnen, auch die kulturelle Zusammenarbeit mit Staaten wie Ungarn und Rumänien zu fördern. Jetzt rückt Bulgarien, wo es auch ein humanitäres Engagement des Stiftes gibt, in den Fokus. Die wenigsten bei uns dürften wissen, dass es dort bereits im 8. Jahrhundert vor Christus eine hochstehende thrakische Kultur gab. Die Thraker dürfen als direkte Vorläufer der heutigen Bulgaren gelten. Herrlicher Goldschmuck, der erst ab den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts Stück für Stück aus der Erde gegraben wurde, ist uns aus dieser frühen Zeit überliefert.

Seit 681 gibt es ein eigenständiges bulgarisches Reich, so dass das Land damit eine ältere staatliche Existenz als viele westliche Länder hat. 863/4 begann mit der Taufe des ersten christlichen Herrschers Boris I (auch Boris von Bulgarien oder Bogoris genannt; 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts - 907) die christliche Geschichte des Landes, das sich von Anfang an für das byzantinische Christentum entschieden hatte. So verwundert es nicht, dass auch das Kunstschaffen eindeutig oströmischen Vorbildern folgt. In Zusammenarbeit mit dem Nationalen Archäologischen Institut Bulgariens und seinem angeschlossenen Museum in Sofia, das in der ehemaligen Zentralmoschee des Landes untergebracht ist, kann das Stiftsmuseum eine repräsentative Auswahl der schönsten Exponate dieses bedeutenden Hauses zeigen.

Patene mit Kreuzdekor Erste Hälfte des 9. Jahrhunderts, Gold, Ø 20,5 cm. Foto: © Stift Klosterneuburg / © Nationalen Archäologischen Institut Bulgariens mit Museum - BAS in SofiaZum ersten Mal wird damit die Ausstellung eines fremden Museums von Klosterneuburg übernommen, zum ersten Mal präsentiert sich auch Bulgarien bei uns.

Ohne namhafte finanzielle Zuwendungen unseres Partners Wiener Städtische Versicherungsverein sowie der Hauptsponsoren Vienna Insurance Group, Bulstrad, Hypo Niederösterreich Gruppe, des Landes Niederösterreich sowie ferner der Kapsch Group wäre diese Ausstellung nicht zu realisieren gewesen. Besonders zu danken ist der überaus engagierten Botschafterin Bulgariens, Elena Shekerletova, in Österreich. Auch die Mitarbeiter des Nationalen Archäologischen Museum Sofias, an der Spitze Direktor Professor Lyudmil Vagalinski, haben mit Enthusiasmus für das Projekt gearbeitet. Es ist überhaupt erst das zweite Mal, dass die als nationaler Schatz Bulgariens angesehenen Kulturgüter das Land verlassen, nach einer ersten auswärtigen Ausstellung im Pariser Louvre vor eins Jahr.

Als eines der ersten Zeugnisse altbulgarischer Kunst ist das lebensgroße Felsrelief des Reiters von Madara anzusehen, aus dem Nordosten des Landes urid wohl aus dem 8. Jahrhundert stammend. Auch in der Klosterneuburger Ausstellung ist frühe Reliefkunst in Gestalt von Kapitellen und Grabsteinen zu sehen. Die frühesten Artefakte, die zu sehen sind,

stammen aus dem 4. Jahrhundert, die „jüngsten Objekte
aus dem 19. Jahrhundert.

Aus der allerersten Zeit der Ausbreitung des Christentums im Lande stammen Reliquiare und kleine Objekte der Kirchenausstattung, die aus dem 4. bis zum 6. Jahrhundert datieren. Auch kleine, einst mit Öl gefüllte Bronzelampen und Brustkreuze legen für diese Frühzeit christlicher bulgarischer Kunst Zeugnis ab.

Tatsächlich war aber Bulgarien keineswegs vollständig und auf einmal christianisiert. Der weiter oben erwähnte Erste Bulgarische Staat (681-1018) war eindeutig noch heidnisch orientiert. Die Abbildung eines heidnischen Schamanen aus Madara und ein goldener Fingerring mit einem Runen-Symbol aus Vidin zeigen, dass nach der im 4. Jahrhundert begonnenen Missionierung des Landes noch einmal eine mehr als drei Jahrhunderte währende Unterbrechung in der Christianisierung des Landes eintrat - aber das war im lateinischen Westen ja vielerorts nicht anders. Der allmählich fortgesetzte Prozess der „Verchristlichung” der Gesellschaft äußerte sich in einer zugleich kulturellen, politischen und sozialen Transformation der Gesellschaft. Es setzte sich bald das typisch östliche Modell einer autokephalen (= vom Papst unabhängigen) Kirche durch, die von einem gewählten Patriarchen geleitet wurde (und noch heute wird). Veliki Preslav wurde zur ersten Hauptstadt des christlichen Bulgarien und wird in der Ausstellung durch Wanddekorationen aus Kirchen und Palästen repräsentiert.

Im 13./14. Jahrhundert wurde dann Veliko Tarnovo neue Hauptstadt des sogenannten Zweiten Bulgarischen Staates (1185-1396/1422), auch aus dieser Zeit finden sich von dort bauliche Elemente sowie einige Brustkreuze aus Edelmetall.

Die Kirchen aus jener Zeit sind meist Hallenkirchen, die aber schon die typischen Mosaiken an den Decken aufweisen und zum Teil auch mit Wandfresken geschmückt sind.

Ende des 14. Jahrhunderts begannen dann die ottomanischen Stämme allmählich die Balkan-Region zu erobern. Das Christentum, mittlerweile angekommen in der bulgarischen Gesellschaft, trat wiederum in den Hintergrund. Es blieb aber immer präsent als prägendes Element der nationalen Identität. Aus dieser Periode ist ein mit einem Gebet auf Arabisch versehenes Gefäß zu sehen, ebenso Ikonen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, Altarkreuze, Weihrauchgefäße, die metallenen Einbände von Bibeln und Messbüchern und verschiedene Heiligenabbildungen.

Im Nordwesten des Landes, unmittelbar an der heutigen Grenze im Balkangebirge, etablierte sich im Mittelalter die sogenannte „Schule von Tschiprowsi” als künstlerische Richtung, die heute noch in der Gestaltung von Teppichen mit geometrischen Figuren, die sonst in der bulgarischen Volkskunst nicht vorkommen, weiterlebt. In den Ort, der für seine Minen bekannt war, zogen im 13. Jahrhundert (katholische) Bergleute aus Sachsen. Deren Kultur mischte sich auf ganz eigene Weise mit der bulgarischen, sodass heute noch in der Bergmannssprache viele deutsche Ausdrücke erhalten sind. Auch blieben die Bergleute und deren Nachfahren dem katholischen Bekenntnis treu, sodass sich heute noch im Ort die der Gottesmutter geweihte katholische Kirche befindet, die 1371 errichtet wurde.

Sie steht übrigens unmittelbar neben einer aus dem 17. Jahrhundert stammenden orthodoxen Kirche und legt Zeugnis ab von der Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz beider Konfessionen in einem klassisch orthodoxen Land. Die Verwendung geometrischer Figuren, die möglicherweise ein deutscher „Import” ist, beschränkte sich nicht auf Textilien. Wir sehen in der Ausstellung auch Beispiele dafür aus der Erzeugung von Gold- und Silberschmieden der Region. Schließlich finden sich zwei schöne Objekte, die für den künstlerischen Stil der Schwarzmeerküste, aus Nessebar und Tsarevo stammend, stehen. Das Kunsthandwerk dort wurde klar von westeuropäischen Vorbildern beeinflusst. Zu sehen ist kostbarer Damenschmuck in Gold, Silber und mit Edelsteinen, dazu die „Luxusausgaben” von Gefäßen, ebenfalls in Edelmetall, die unterschiedlichen religiösen und weltlichen Zwecken dienten.

Reliefikone des hl. Demetrios mit Silberbüchse, Crnomasnica, Serbien, 12./13. Jahrhundert; Vorderseite. Foto: © Stift Klosterneuburg / © Nationalen Archäologischen Institut Bulgariens mit Museum - BAS in Sofia Die Besucher unserer Ausstellung mögen sich ihr eigenes Bild machen von den zugleich fremdartig und doch vertraut wirkenden Exponaten der Ausstellung.

Sie legen Zeugnis ab von einer hochstehenden Kultur zu früher Zeit.

Der kulturelle Überlebenswille eines Volkes tritt uns überall klar entgegen, ja, nur durch die Kultur im weiteren Sinne, durch Religion, Sprache und Schrift, konnten sich die Bulgaren in der fast fünfhundertjährigen Zeit der Okkupation behaupten, einer Periode, die bis heute das Geschichtsbild und die nationale Identität des Landes zutiefst prägt.

Denn 1382 hatten die Osmanen Sofia erobert und setzten sich in der Folge in der Region fest. 1396 war dann das ganze Land unter türkischer Herrschaft. Die blutige Niederschlagung eines Aufstandes gegen die Fremdherrschaft im April 1876 - Folge einer sich seit Beginn jenes Jahrhunderts allmählich formierenden Unabhängigkeitsbewegung - war schließlich der Katalysator eines immer dynamischer verlaufenden verlaufenden Prozesses, der 1878 an sein Ziel gelangte. Nach dem Russisch-Türkischen Krieg wurde im Frieden von Santo Stefano die souveräne Existenz eines bulgarischen Staates - zunächst als Fürstentum, dann als Königreich unter einem Zaren - anerkannt, was der Berliner Kongress (begann am 13. Juni 1878 und endete am 13. Juli 1878) der europäischen Mächte im gleichen Jahr ratifizierte. Es sollte hinzugefügt werden, dass es bis heute eine nicht unbedeutende, bestens integrierte türkische Minderheit im Lande gibt. In der Hauptstadt Sofia befindet sich nicht weit von einer nagelneuen, von Italienern erbauten katholischen Pfarrkirche die jetzige Zentralmoschee - deren Vorgängerbau ja jetzt Museum ist und der Ort, wo die in Klosterneuburg gezeigten Schätze zu Hause sind.

Medaillon mit Büste des hl. Akepsimas Veliko Tarnovo, Gold und Email, 12. Jahrhundert. Foto: © Stift Klosterneuburg / © Nationalen Archäologischen Institut Bulgariens mit Museum - BAS in SofiaSeit 2007 ist die Republik Bulgarien EU-Mitgliedsstaat und wird im Jahr 2018
erstmals die Präsidentschaft der Europäischen Union übernehmen.

Noch ist nicht auf allen Gebieten ein Gleichstand mit den übrigen Mitgliedern des vereinten Europas erreicht. Aber die Balkan-Republik arbeitet hart daran, Lücken in der Gesetzgebung und der Rechtsanwendung zu schließen. Die deutschsprachigen Länder zählen zu den wichtigsten Handelspartnern des Landes, wobei die wirtschaftlichen Verflechtungen insbesondere mit Österreich sehr eng sind. Auf kulturellem Gebiet hat Bulgarien, wie diese Ausstellung zeigt, gar nichts aufzuholen. Im Gegenteil, gerade die im Stift Klosterneuburg ausgestellten Objekte zeugen von einer bereits frühen zivilisatorischen Blüte, von der Herausbildung einer ganz eigenen Formensprache, die das antik-römische Erbe aufnimmt und weiterentwickelt. Vor allem ist es der gemeinsame Glaube an Jesus Christus, den Pantokrator, den Weltenherrscher, der die Brücke schlägt zwischen Exponaten aus dem 4. Jahrhundert, die 1200 Kilometer weit im Osten entstanden sind, und dem Stift Klosterneuburg, das heute wie damals ein weltoffenes, im Glauben gegründetes Haus Gottes an der Donau ist. Wir betrachten es als Ehre, Gastgeber dieser bemerkenswerten Ausstellung der nationalen Schätze Bulgariens zu sein!

Die Kuratoren der Ausstellung:

Dr. Galina Grozdanova
National Institute of Archeology with Museum - BAS, Sofia

MMag. Wolfgang Christian Huber
Leitung Stiftsmuseum Klosterneuburg

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Information:

„Der Glanz des Ostens” im Stift Klosterneuburg

1. Mai - 31. Juli 2016, Stiftsmuseum
täglich 09:00-18:00 Uhr, Ticket: € 11,-/ Erw.

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Das Pressegespräch im Café Escorial, Stift Klosterneuburg (am 27. April). L-R: Mag. Georg Kapsch - CEO Kapsch Group, Prof. Dr. Lyudmil Vagalinski - Direktor des Nationalen Archäologischen Museum Sofia, Dr. Nicolaus Buhlmann Can. Reg. - Kustos, Stift Klosterneuburg, Mag. Barbara Grötschnig - Leitung Konzernsponsoring, Vienna Insurance Group, DI Wolfgang Viehauser, Stv. Vorstand, HYPO NOE Gruppe Bank. Foto: Mario Nikolov © artnovini.com

Hauptsponsoren und Partners

Vienna Insurance Group
unterstützt Kunst aus CEE

Die Vienna Insurance Group stent Kulturellen und sozialen Initiativen seit vielen Janren als Partnerin zur Seite und gibt damit in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen wertvolle Impulse. Ein Fokus des führenden Versicherungskonzerns in Österreich sowie der Region Zentral- und Osteuropa liegt dabei auf der Förderung von grenzüberschreitenden Kulturereignissen.

„Bulgarien ist einer der Kernn arkte Vienna Insurance Group una wir zanien nier - allen voran mittes unserer erroigreicnen Konzerngesellschaft Bulstrad - zu den fuhrenden versicherern. Daruber nihaus verbindet unser Haus eine mehr als 190-jahriege Zusammenarbeit mit dem Stift Klosterneuburg. Es ist uns daner eine Freude, zum Entstehen der Ausstellung „Glanz des Ostens” einen Beitrag geleistet zu haben”, so Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group.

Der Schau im Stift Klosterneuburg steht die VIG insbesondere als Versicherer der wertvollen Kulturgüter zur Seite. Damit konnte sichergestellt werden, dass die einmaligen Exponate ihren Weg aus Bulgarien ins Stift Klosterneuburg gefunden haben.

In Bulgarien ist die Vienna Insurance Group durch die Bulstrad Nichtleben und die Bulstrad Leben vertreten. Darüber hinaus besteht eine Beteiligung an der größten bulgarischen Pensionsversicherung Doverie.

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Wiener Städtische Versicherungsverein
unterstützt „Glanz des Ostens. Christliche Kunst aus Bulgarien

Als langjähriger Partner des Stiftes Klosterneuburg fördert der Wiener Städtische Versicherungsverein die Ausstellung „Glanz des Ostens”, die Bulgariens christliche Kulturlandschaft zwischen dem vierten und 19. Jahrhundert erstmals in Österreich präsentiert.

Den Wiener Städtischen Versicherungsverein und das Stift Klosterneuburg verbindet eine über 190-jährige gemeinsame Geschichte. An der Gründung des Wiener Städtischen Versicherungsvereins im Jahr 1824 waren zahlreiche klerikale Institutionen und kirchliche Vertreter beteiligt - auch das Stift Klosterneuburg. „In unserer langjährigen gemeinsamen Geschichte können wir auf einige Berührungspunkte verweisen, darunter auch die Begeisterung für internationale Kunst und Kultur. Umso mehr freuen wir uns, die Ausstellung „Glanz des Ostens” zu unterstützen und so zu einem regen interkulturellen Austausch beitragen zu können”, erklärt Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins.

Verantwortung und Engagement in Zentral- und Osteuropa

Der Wiener Städtische Versicherungsverein, Hauptaktionär der Vienna Insurance Group, unterstützt seit seiner Gründung vor über 190 Jahren Initiativen und Projekte im sozialen, kultureilen und klerikalen Bereich. Damit trägt der Wiener Städtische Versicherungsverein in jenen Ländern Europas, in denen die VIG tätig ist, zu einer modernen und lebenswerten Gesellschaft bei.

Im Rahmen dieser internationalen Förderphilosophie nimmt Kunst und Kultur einen besonderen Stellenwert ein. Neben ausgewählten Institutionen und Ausstellungen unterstützt der Wiener Städtische Versicherungsverein vor allem junge Künstlerinnen und Künstler. Auch seine Unternehmenszentrale, der Ringturm, verwandelt sich im Rahmen der „Ringturmverhüllung” regelmäßig zu einem überdimensionalen Kunstobjekt. Für die großflächige Verhüllung des historischen Bürogebäudes an der Wiener Ringstraße hat zuletzt eine Reihe internationaler Kunstschaffender gesorgt. Aber auch hoch geschätzte österreichische Künstler, wie Hubert Schmalix oder Robert Hammerstiel, wurden mit der Bespielung des Ringturms beauftragt. Besonders spannend war die Ringturmverhüllung von Arnulf Rainer im Jahr 2014, der anlässlich des 900-jähriges Bestehen des Stiftes Klosterneuburg den „Schleier der Agnes” zeigte.

Kunst im Turm

Der Ringturm ist auch Schauplatz des architektonischen Erbes der Region Zentral- und Osteuropa. In der Ausstellungshalle im Ringturm bietet die Reihe „Architektur im Ringturm” einer breiten Öffentlichkeit regelmäßig Zugang zur Architektur aus CEE. Darüber hinaus beherbergt der Ringturm auch die Kunstsammlung der Wiener Städtischen Versicherung, die durch Werke der klassischen Moderne und Nachkriegszeit, aber auch junge Kunst besticht. Auch die tschechische Konzerngesellschaft Kooperativa teilt die Begeisterung für Kunst und bietet in einer beeindruckenden Sammlung einen Querschnitt tschechischer Kunstgeschichte aus drei Jahrhunderten.

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Kapsch AG ist Sponsor der Ausstellung „Glanz des Ostens
im Stift Klostemeuburg

Als Sponsor der Ausstellung „Glanz des Ostens” im Stift Klostemeuburg, in deren Rahmen Kunst aus Bulgarien gezeigt wird, unterstützt Kapsch den Erhalt und die Verbreitung europäischen Kulturerbes. Die Kapsch Group fördert seit Ober 25 Jahren kulturelle Initiativen und Einrichtungen in Osterreich. Innovation. Zukunftsorientierung und etablierte Werte eines traditionsreichen Familienunternehmens - das sind die tragenden Säulen der Kapsch Unternehmensphilosophie. Mit einer Vielfalt an innovativen Lösungen und Dienstleistungen leistet das weltweit tätige Technologieunternehmen einen wesentlichen Beitrag zur verantwortungsbewussten Gestaltung einer mobilen und vernetzten Welt. Ober das technologische Engagement hinaus, stellt sich Kapsch seiner gesellschaftlichen Verantwortung auch durch die Förderung kultureller Institutionen.

Die Motivation für das Sponsoring dieser Ausstellung umreißt Mag. Georg Kapsch, CEO der Kapsch Group, mit den Worten: „Als österreichisches Unternehmen mit globaler Präsenz sind wir dem europäischen Wirtschafts- und Kulturraum eng verbunden. Durch unser langjähriges geschäftliches Engagement in Bulgarien haben wir zu diesem Land eine hohe Affinität und freuen uns, das Stift Klostemeuburg bei dieser Ausstellung unterstützen zu können und damit in Osterreich das Wissen um die kulturelle Tradition Bulgariens zu vertiefen.”

Kapsch zählt zu den erfolgreichsten Technologieunternehmen Österreichs mit globaler Bedeutung in den Zukunftsmärkten Intelligente Verkehrssysteme (IVS) und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Zur Kapsch Group zählen die drei Schlüsselgesellschaften Kapsch TrafficCom, Kapsch CamerCom und Kapsch BusinessCom. Als Familienunternehmen mit Sitz in Wien, steht Kapsch seit 1892 für die konsequente Entwicklung und Implementierung neuer Technologien zum Nutzen seiner Kunden. Mit einer Vielfalt an innovativen Lösungen und Dienstleistungen leistet Kapsch einen wesentlichen Beitrag zur verantwortungsbewussten Gestaltung einer mobilen und vernetzten Welt. Die Unternehmen der Kapsch Group beschäftigen in ihren weltweiten Niederlassungen und Repräsentanzen mehr als 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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HYPO NOE Gruppe (Konzern)

1888 als Niederösterreichische Landes-Hypothekenbank gegründet, blickt die HYPO NOE Gruppe auf eine lange Tradition und Erfahrung im Banken- und Finanzsektor zurück. Nach einer Teilprivatisierung 1996 steht der Bankkonzern seit 2007 erneut im 100%-Eigentum des Landes Niederösterreich. Die HYPO NOE Gruppe betreut als Mutterinstitut im Konzernverbund mit HYPO NOE Leasing und HYPO NOE Real Consult vorwiegend Großkunden im Landes- und Gemeindebereich in Österreich sowie auch selektiv in der Donauraumregion.

Gemeinsam mit den HYPO NOE-Töchtern, HYPO NOE Leasing, HYPO NOE Real Consult und der 2012 erworbenen EVN-Tochter, der heutigen HYPO NOE First Facility, ist es der HYPO NOE Gruppe möglich, durch ihre Immo-Servicekette den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie aus einer Hand abzudecken.

Die Retailtochter HYPO NOE Landesbank bietet sich als Universalbank für Private, Freiberufler und Kommerzkunden in und Wien an; besondere thematische Schwerpunkte bilden Wohnbau und Familie, Bildung und Gesundheit. Rund 70.000 Kunden vertrauen der Landesbank, die sich durch Regionalitat und Kundennähe auszeichnet. 28 Filialen in Niederösterreich und Wien sind die Drehscheibe und Basis für eine erfolgreiche Kundenbeziehung.

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HYPO NOE Gruppe Bank AG

Geschäftsbereiche und Märkte

Die HYPO NOE Gruppe ist der kompetente Partner für Public Finance, Corporate & Project Finance, Real Estate Finance und Treasury im Kernmarkt Niederösterreich und Wien sowie darüber hinaus selektiv in der Donauraumregion. Die umfangreichen Erfahrungen und spezifisches Know-how für ganzheitliche, maßgeschneiderte und nachhaltige Lösungspakete im Segment Public Finance sind überzeugende Verkaufsargumente. Die HYPO NOE Gruppe ist ein wichtiger lokaler Partner sowohl der öffentlichen Hand als auch führender Unternehmen und bietet ihren Kunden bedarfsgerechte, innovative Finanzierungslösungen an. Im Bereich Real Estate Finance werden Immobilienfinanzierungen in den Assetklassen Büro, Retail, Logistik und Hotel angeboten. Im Geschäftsfeld Kirchen, Interes-sensvertretungen und Agrar werden die Kunden mit hoher Beratungsqualität auf Basis nachhaltiger Finanzierungs- u. Veranlagungskonzepte betreut. Nicht zuletzt ermöglicht das erfahrene Treasury-Ex-pertenteam einzigartige Sicherheit bei Veranlagungs- sowie Zins- und Währungsmanagement.

Strategie

Für die nächsten Jahre hat sich die HYPO NOE Gruppe mehrere ambitionierte Ziele gesteckt. An oberster Stelle der qualitativen Ziele steht dabei der Ausbau der Bereiche Public Finance, Corporates in Österreich sowie selektiv CEE. Der Real Estate Bereich soll als kompetenter Problemloser für Immobilienkunden und gewerbliche Immobilien weiter expandiert werden. Das Group Treasury soll mit seiner Kompetenz verstärkt das Kundengeschäft unterstützen, die Liquidität des Konzems sicherstellen und zur Risikodiversifikation das Nostroportfolio gestionieren.

Mit Sicherheit in guten Händen

Die HYPO NOE Gruppe ist der kompetente Partner von Gemeinden und Großunternehmen, innovative Finanzierungslösungen und Veranlagungen in und außerhalb Österreichs anbietet. Mit dem Land Niederösterreich als starkem Eigentümer setzt die HYPO NOE Gruppe auf verlässliche Kundenbeziehungen. Die Strukturierung anspruchsvoller Finanzierungsprojekte, sichere Kapitalveranlagung sowie das maßgeschneiderte Service für individuelle Kundenbedürfnisse machen das Unternehmen zum Trendsetter am Markt. Die Leistungen garantieren den Kunden beste Qualität, Nachhaltigkeit und Beständigkeit. Höchste Kompetenz, Top Produkte, engagierte Mitarbeiterinnen und ausgezeichnete Leistung stehen für die Kundenbetreuung, gemäß ihrem Motto „Die Bank an Ihrer Seite, im Mittelpunkt.

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